Volksschule Ahorntal

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Hinweis: Der Computerraum der Grundschule Ahorntal wird im Schuljahr 2011/12 renoviert und mit neuen Geräten bestückt. Er ist deshalb derzeit nicht im Einsatz.  Die nachfolgende Beschreibung bezieht sich auf den Zeitraum 2004 bis 2010:

Hardwareausstattung  

Die Grundschule Ahorntal verfügt  über ein vernetztes Computersystem mit sieben internetfähigen Multimedia - PCs. Die Geräte sind in einem eigenen Klassenzimmer untergebracht, unserer "Lernwerkstatt - Computer". Zusätzlich stehen auch in den Klassenzimmern mehrere PCs für die Schüler bereit.

Softwareausstattung

Standardmäßig werden die Windowsprogramme "Paint" und "WordPad" zur Text- und Bildgestaltung genutzt. Als kommerzielles Lernsoftwarepaket wurde das "BUDENBERG" - Grundschulpaket mit 35 Lernprogrammen installiert. Zusätzlich installiert ist die komplette "CD-ROM für die Förderschulen in Oberfranken, 1998" von Norbert Römer mit einer umfangreichen Free- u. Sharewaresammlung. Für die Schüler liegen daneben Multimedia-Programme bereit, z.B. "Löwenzahn" und diverse Folgen aus der Reihe "O!Kay! Englisch für Grundschüler".

Belegungsplan

Die Belegung der "Lernwerkstatt Computer" erfolgt  für die Klassen 3 und 4 im differenzierenden Unterricht. So kann jeder Schüler in Partnerarbeit oder allein am Computer arbeiten, lernen oder manchmal auch "nur" spielen.  In bestimmten Unterrichtsphasen werden die Computer zudem als differenzierendes Arbeitsmittel genutzt, z.B. zur Informationsbeschaffung im HSU-Unterricht, als Übungsmedium im Mathematik-, Deutsch- oder Kunstunterricht. 

Inhaltliche Gestaltung

Neben dem gezielten Einsatz im fachlichen Bereich (z.B. Lese- und Rechtschreibtraining, Rechenübungen usw.) wird die "Lernwerkstatt" für viele fächerübergreifende Aktivitäten (z.B. Gestaltung von Arbeitsmitteln, Grußkarten usw.) genutzt. Wie die konkrete Arbeit mit dem Computer in jeder einzelnen "Unterrichtsstunde" dann verläuft, hängt neben den fachlichen oder fächerübergreifenden Lernzielen natürlich auch von dem jeweils gewählten Einsatzschwerpunkt des Mediums Computer ab: als Informations- und Kommunikationsmedium, als Arbeitsmittel, als Lernmittel, als Unterhaltungsmedium.

Computer als Informations- und Kommunikationsmedium

Neben dem gezielten Besuch von Internetseiten zur Informationsgewinnung werden multimediale CD-ROMs wie z.B. "Löwenzahn"  eingesetzt. Die Schüler erhalten dazu Arbeitsaufträge, die sie mit Hilfe der Programme bearbeiten sollen. Auch vom Lehrer selbst erstellte PowerPoint-Präsentationen werden eingesetzt.

Zusätzlich präsentiert sich die Grundschule Ahorntal mit einer eigenen "Homepage" im Internet. Einige Seiten der "Homepage" sind speziell von Schülern (mit-) gestaltet oder berichten über Aktionen oder Aktivitäten von Klassen, musischen Arbeitsgruppen oder einzelnen Schülern. 

Computer als Arbeitsmittel

Zur Text- und Bildverarbeitung werden vorwiegend die bereits genannten Programme "Paint" und "WordPad" verwendet. Diese Programme vereinigen unter einer einfach gestalteten Benutzeroberfläche viele Möglichkeiten der Text- u. Bildverarbeitung, die üblicherweise in Programmen für Erwachsene zu finden sind. Jedes Kind hat zusätzlich eine Arbeitsmappe zum Abheften von Arbeitsblättern, eigenen Ausdrucken usw. 

Beispiel für das Erstellen von Arbeitsmaterialien: "Memorykarten" - jeder Schüler stellt mit "Paint" ein identisches Kartenpaar (Duplizieren) her, so dass für die Freiarbeit im Klassenzimmer ein komplettes Memoryspiel gebastelt werden kann.

Beispiele auf unserer Homepage:

Kunterbunte Stadt
Computer als Lernmittel

Jeder Computer in der "Lernwerkstatt" (und in den Klassenzimmern) ist mit dem "BUDENBERG" - Grundschulpaket ausgestattet. Damit stehen 35 Lernprogramme zu den Fachbereichen Deutsch, Mathematik und HSK zur Verfügung. Dazu kommt eine umfangreiche Sammlung von Free- u. Sharewareprogramme aus dem Fundus der Lehrkräfte und besonders von der "CD-ROM für die Förderschulen in Oberfranken, 1998" von Norbert Römer. Je nach Art des Programms arbeiten die Kinder damit in Einzelarbeit in Partnerarbeit im Stationentraining. Gute Lernprogramme bieten die Möglichkeit des Protokollausdrucks, bzw. zeigen eine Leistungsbilanz des Schülers an, was neben der persönlichen Leistungskontrolle für den Schüler selbst u.a. auch für die Erstellung von (mündlichen) Zensuren genutzt werden kann.

Computer als Unterhaltungsmedium    

Der Markt für den Unterhaltungssektor gerade im Bereich der PC - Spiele boomt. Warum sollten also Computerspiele, die vorwiegend zur Unterhaltung und zur Freizeitgestaltung bestimmt sind aus der Lernwerkstatt ausgeschlossen werden? (Stichwort: Medienerziehung!) Außerdem sind viele Computerspiele dazu geeignet, den Umgang mit Tastatur, Maus sowie die Konzentrationsfähigkeit und Geduld der Schüler zu trainieren. Dazu eignen sich bereits die unter Windows enthaltenen Spiele wie "Freecell", "Minesweeper", "Hearts" und "Solitaire" sowie viele andere Free- u. Sharewarespiele wie "Bogenschießen" usw. Ein Computerspiel als Turnierspiel in der Lerngruppe mit anschließender Punkteauswertung (Rechnen!) kann durchaus lohnenswertes "Stundenthema" der "Lernwerkstatt" sein. Nicht unterschätzt werden sollte auch die hohe Motivationskraft eines Spieles als "Belohnung" am Ende einer echten "Arbeitssitzung" im Computerraum (...erst die Arbeit, dann das Vergnügen!).

Text und Fotos: R. Volk, Grundschule Ahorntal

 

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